Ein Geschenk des Himmels (Liane Moriarty)

Als ich das Buch sah, war mein erster Gedanke „nee, brauchste nicht, sieht nach kitschigem Frauenroman aus“. Dann hab ich eine Leseprobe von dem Buch in einem Zug durchgelesen und wollte garnicht mehr aufhören, so gut haben mir die ersten 25 Seiten gefallen.
Die Geschichte hat alles, was ich mir für einen guten Roman wünsche: Ein Geheimnis, interessante Charaktere, mysteriöse Todesfälle, Humor an den richtigen Stellen, zwischendurch ein bißchen Liebe und vor allem: Trotz vorhersehbarem Ende doch noch, fast nur in einem Nebensatz, einen wahren Knüller.
Die Geschichte spielt kurz nach dem Tod der Matriarchin Connie, die gemeinsam mit ihrer Schwester rund um das sagenumwobene Munro-Baby eine Art Imperium erbaut hat. Was es mit dem Munro-Baby auf sich hat, wird in diversen Rückblicken erzählt, die gekonnt in das „hier und heute“ eingewebt sind. Die verschiedenen Generationen um Connie und ihre Schwester Rose werden ebenso in die Geschichte eingewoben, wie scheinbar unbeteiligte Außenstehende. Schnell ist man als Leser vertraut mit den vielen Personen, ihren Verhältnissen untereinander und mir nichts dir nichts fiebert man mit der einen, runzelt die Stirn über die andere und wünscht dem dritten die Pest an den Hals.
Ein tolles Buch, dass mich wirklich mehr als positiv überrascht hat. Wundervoll geschrieben und eine klasse Geschichte.

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