Hauen und Stechen (John Moore)

Ironisch-witzige Fantasybücher, bei denen man noch herzhaft lachen kann und die trotzdem einem gewissen Anspruch an den Schreibstil gerecht werden, sind eher selten. Aber „Hauen und Stechen“ lässt sich wirklich gut lesen und ist vor allen Dingen eins: Echt witzig!
Prinz Charming, der durch die Lande reist um Jungfrauen aus den Klauen irgendwelcher Drachen oder sonstigen Gefahren zu retten und dabei eher genervt über seinen Job ist als sonstwas, ist ein nur allzu menschlicher (oder männlicher, weil ständig notgeiler) Antiheld. Gemeinsam mit seinem Knappen schlägt er sich durch eine Welt, in der etliche Grimm’sche Märchenfiguren zum Leben erwachen und gerät dabei in eine verworrene Geschichte um keusche Jungfrauen, lüsterne Domina-Hexen und böse Zauberer.
Witzig, böse und skurril. Keine große Literatur, aber genau das richtige für verregnete Sonntage.

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