Die Vipern von Montesecco (Bernhard Jaumann)

Dies ist ein eher ruhiger, bedächtig vorgehender Krimi mit viel Liebe zum Detail. Dreh- und Angelpunkt ist das italienische Bergdorf Montesecco mit seiner eingeschworenen, kleinen Dorfgemeinschaft. In Montesecco gibt es nichts, außer einem Platz, an dem sich die wenigen Bewohner allabendlich treffen und einer kleinen Kneipe. Jeder kennt jeden und kein Außenstehender könnte in diese zusammengewachsene Gemeinschaft eindringen – dies spürt auch Matteo, der nach 15 Jahren wieder zurück nach Montesecco kommt. Er hat damals seine Frau umgebracht, weil er sie in flagranti mit ihrem Liebhaber Giorgio Lucarelli erwischt hat und mußte 15 Jahre dafür im Gefängnis sitzen.
Kurz nachdem er wieder zurück ist, kommt Giorgio ums Leben. Der Biss einer Viper hat ihn umgebracht und irgendwer scheint ihn daran gehindert zu haben, ins Krankenhaus zu kommen, um das rettende Gegengift zu erhalten. Wer war es? Warum sollte jemand Giorgio umbringen wollen? Will Matteo sich nach all den Jahren rächen, oder gibt es andere, ungelöste, unausgesprochene Rätsel und Geschichten in dem idyllischen Bergdorf?
Der Roman ist schön geschrieben und man spürt in jedem Satz und jeder Beschreibung, die Begeisterung des Autors für das Land Italien. Ein netter Krimi, der auf jeden Fall Lust darauf macht, mal nach Italien zu reisen.

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