Die Wahrheit über Alice (Rebecca James)

„Die Wahrheit über Alice“ bringt alles mit, was man sich von einem Roman erwartet, den man nicht mehr zur Seite legen möchte: Gut zu lesender Schreibstil; einnehmende Protagonisten; eine gute Story und überraschende Zusammenhänge.

Rebecca James versteht es ausgezeichnet, den Leser langsam in die Geschichte einzuführen. Die immer wieder eingefügten Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonistin Katherine hören natürlich immer an der interessantesten Stelle auf und lassen den Leser somit auf einem stetigen Neugierlevel, dass das Weglegen des Buches quasi unmöglich macht. Jedoch versteht die Autorin es hervorragend die Spannung nicht ins Lächerliche zu steigern, sondern löst genau passend auf, was in der Vergangenheit Katherines so dramatisches passiert ist. Die Verbindung zwischen Katherine und ihrer neuen Freundin Alice wird dem Leser überzeugend in seiner anfänglichen Unschuld präsentiert. Feinfühlig wird die Macht, die Alice über andere ausübt und die Schwierigkeit für Katherine, sich von ihr zu lösen und Alice‘ Bösartigkeit zu erkennen, in die Geschichte eingewebt.

Die Geschichte um Katherine, die nach dem Tod ihrer Schwester in ein neues Leben flüchtet und dabei eine neue Freundin, die sich schnell als angehende Psychopathin entpuppt, ist keine neue Idee. Die Umsetzung, Beschreibung und Entfaltung der Geschichte ist allerdings sehr gut durchdacht unddas ganze Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite ein wahres Lesevergnügen und durchaus zu empfehlen.

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