Da muss man durch (Hans Rath)

Dass es sich bei diesem Buch um einen Fortsetzungsroman handelt, wurde auf den ersten Seiten schon klar. Macht aber nix: Auch ohne die vorhergehende Geschichte um die, sehr unterschiedlichen, Charaktere Paul, Schamski, Günter und Bronko (nicht zu vergessen: Hund Fred) zu kennen, kommt man gut in die Story rein.
Paul steht kurz davor Vorstandsvorsitzender zu werden. Damit das klappt, muß er die Eigentümerfamilie des Verlages, für den er arbeitet, von seinen Qualitäten überzeugen. Hierzu fliegt er nach Mallorca und das Verderben nimmt seinen Lauf. Irgendwie geht fast alles schief und das ein Teil seiner Freunde auftaucht, macht die Sache auch nicht besser.
Das Buch ist recht kurz und durch die Einfachheit der Sprache sehr schnell gelesen. Doch auch, wenn es keine Geschichte mit absolutem Tiefgang und verwobener Story ist, so lohnt sich das Lesen trotzdem. Denn es ist ein Buch, dass an vielen Stellen mit gutem Wortwitz aufwartet und viele der absurden Begebenheiten entlocken dem Leser echte und laute Lacher.
Die Geschichte und ihre Charaktere sind ziemlich überzogen und die Handlungsketten an vielen Stellen einfach nur unrealistisch – aber gerade das macht den Charme des Buches und der Protagonisten aus. Wer gerne mal was lustiges liest, der sollte sich auf jeden Fall mit Hans Rath auseinandersetzen.

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