Die Minuten vor dem Tod (Jack Ross)

Dieses Buch hat mehrere großen Themen: Selbstjustiz, Politik und ihr häßlicher Ablauf hinter den Kulissen, Selbstüberwindung, Diskriminierung und unabdingbarer Glaube an Gerechtigkeit.
All diese Themen werden von Jack Ross in einem dichten Thriller zu einer Story verwoben, die den Leser kaum atmen lässt.

Zur Geschichte: William Craig sitzt seit über 10 Jahren in der Todeszelle und wartet auf seine Hinrichtung. Sein Vergehen: Er hat den Sohn eines US amerikanischen Senators ermordet, weil dieser seine Enkeltochter vergewaltigt hat.
Drei Wochen vor der geplanten Hinrichtung schreibt die junge Journalistin Deborah Jones einen Artikel über Craigs Tat und entdeckt im Verlauf ihrer Recherchen, dass der Prozess, in dem Craig zum Tode verurteilt wurde, vor Formfehlern nur so strotzte. Im Laufe weiterer Ermittlungen fördert die junge Journalistin Machenschaften von Politikern zu Tage, die weit über „Formfehler“ hinaus gehen. Doch mit jedem Schritt, den Deborah tiefer in den Sumpf aus Korruption und Erpressung hinein dringt, werden die Gefahren für ihr eigenes und das Leben ihrer Familie größer.

Jack Ross versteht es hervorragend, den Leser mitten in den Strudel aus Macht, Rache und Verwundbarkeit hinein zu ziehen. Ein spannendes Buch, das man kaum mehr aus der Hand legen möchte, bis man die ganze Wahrheit kennt.

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