Die Gebeine von Avalon (Phil Rickman)

John Dee, seines Zeichens Wissenschaftler im Dienste der jungen Königin Elizabeth I. und aufgrund seiner wissenschaftlichen Neigungen einige Jahre zuvor knapp den Fängen der Inquisition entgangen, wird beauftragt, nach den Gebeinen von König Artus zu suchen. Der jungen Königin wurde nämlich prophezeit, dass sie mithilfe der Gebeine ihre Regentschaft festigen kann.
Eingeläutet wird diese Hauptgeschichte dadurch, dass Dee gebeten wird, zu entschlüsseln, was es mit einer entstellten Wachsfigur auf sich hat, die offenbar die amtierende Königin darstellen soll. Inwiefern sich dieser Einstiegsfall mit der Suche nach den Gebeinen Artus überschneidet, welche unglaublichen Dinge John Dee und seine Begleiter auf ihrer Reise nach Glastonbury erleben, das erfährt man im Verlauf dieser Geschichte.
Erschreckende, rätselhafte Morde, falsche Fährten, ungeheuerliche Verbrechen, begangen durch die Inquisition und mystische Vorhersagen – das und noch noch viel mehr bietet Rickman in diesem historischen Roman.

Die ganze Story wird aus der Ich-Perspektive von John Dee erzählt und ist in einer eher altertümlichen Sprache geschrieben, was den Lesefluss an manchen Stellen etwas abbremst, aber nie störend ist – so kann man noch besser in der damaligen Zeit versinken.

Insgesamt ein gelungenes Buch, das eine schöne Mischung aus Geschichte, Mystik und Krimi ist.

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