Die Flüsse von London (Ben Aaronovitch)

die_fluesse_von_londonGleich zu Beginn möchte ich erwähnen, dass ich mir schon nach der Hälfte dieses Buches die beiden Folgebände gekauft habe, daher dürfte wohl ziemlich klar sein, dass ich das Buch echt gut fand. Vor allem hat mir hier äußerst gut zugesagt, dass es an vielen Stellen wirklich tollen, schwarzen Humor zu lesen gibt und das in einer Ausdrucksweise, die ich einfach gerne lese (vom Stil her erinnert es mich ein wenig an Terry Pratchett und den finde ich halt einfach genial).

‚Die Flüsse von London‘ ist quasi ein Krimi mit fantastischen Elementen. Schließlich ist der Erzähler der Geschichte ein gerade fertig ausgebildeter Polizei Constable in London, der über magische Fähigkeiten verfügt und nach 50 Jahren wieder der erste Auszubildende der magischen Abteilung bei der Polizei ist. Hier muss er nicht nur seine Fähigkeiten nutzen lernen, sondern darf auch gleich mal Jagd auf einen Geist machen, der umgeht, Unruhe stiftet und jede Menschen tötet (ihnen fällt sozusagen das Gesicht ab 😉 ). Ganz nebenbei soll er auch noch den Streit zwischen den beiden Themsegöttern schlichten; dafür sorgen, dass der Magieschnüffelterrier regelmäßig zum Gassigehen rauskommt und dann sind da noch diese verflixten Hormone, die das klare Denken nicht immer einfach machen. Es ist also eine Geschichte mit vielen Verstrickungen, in der das eigentliche Verbrechen ein wenig ins Hintertreffen gerät, da man als Leser in der Hauptsache die verschiedenen Personen, ihr Leben und ihre Charaktere kennenlernt. Mich persönlich stört das gar nicht, weil ich die Protagonisten alle gleich ins Herz geschlossen habe und soviel wie nur möglich über sie erfahren wollte – dass die Auflösung des Kriminal-/Geisterfalles jetzt nicht soooo der Brüller war, darüber konnte ich gut hinwegsehen, weil mir das Buch ansonsten echt gut gefallen hat. Der Stil, in dem erzählt wird, spricht mich ebenfalls extrem an, ich bin mir allerdings durchaus im Klaren darüber, dass diese Art Bücher ganz sicher nicht jedem gefällt. Wer gerne leicht abstruse, fantasievolle Geschichten mit ein klein wenig Horroreffekt mag und sich über bösen, sarkastischen und durchaus zynischen Wortwitz amüsieren kann, der sollte dem Buch eine echte Chance geben. Ich hab es nicht bereut und freue mich schon auf die nächsten Bände :).

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